Morbus Bechterew
Morbus Bechterew (ankylosierende Spondylititis, lat. Morbus Bechterevi), benannt nach dem russischen Neurologen Wladimir Bechtěrev, ist eine chronische entzündliche Erkrankung namentlich der Rückenwirbel, von der bis zu 1 % der Bevölkerung betroffen ist. 2-3x häufiger sind Männer als Frauen betroffen; erste Symptome treten zumeist zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr auf.
Quelle - Wikipedia
Für diese Patientengruppe sind 28-tägige Kuren bestimmt, die auf die Bewahrung der Bewegungsfähigkeit (Dynamik) der Wirbelsäule und der Bewegungsstereotypen der Patienten ausgerichtet sind. Nach entsprechender Eingangsuntersuchung werden bei den betroffenen Patienten täglich, je nach Behinderungsgrad und unter der Anleitung versierter Physiotherapeuten, verschiedenste Methoden der Heilgymnastik angewendet und zwar sowohl die individuelle Heilgymnastik, als auch Formen der Gruppenheilgymnastik – Atem- und Konditionsübungen, Ballgymnastik und Hydrokinetische Therapien (Gymnastik im Schwimmbecken). Untrennbarer Bestandteil der Balneotherapie sind Anwendungen von Moorbädern und -packungen, klassische Massagen, verschiedene Arten von Bädern – z.B. Jod-, Beinwell-, Perl-, Hydromassagebäder, u.a.m. Die kurmedizinischen Behandlungen werden durch Methoden der physikalischen Therapie - Thermotherapie, Magnettherapie, Solux, usw. ergänzt.
Durchschnittlich werden 3-4 kurmedizinische Behandlungen pro Tag geboten – in Abhängigkeit vom Gesundheitszustand und der Toleranz des Patienten.





